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Projekt · MedTech

App für ein zertifiziertes Medizinprodukt – Therapiegerät per Bluetooth steuern

Für einen deutschen Hersteller von Medizin- und Therapiegeräten haben wir – als Teil des Produkt- und Engineering-Teams – an einer Produktfamilie von vier Apps mitgearbeitet, drei davon mit direkter Hardware-Anbindung. Im Zentrum: Apps, die ein zertifiziertes Therapiegerät per Bluetooth koppeln und steuern – mit Therapieprogrammen für verschiedene Anwendungsgebiete, geführten Abläufen und Messdaten, die Nutzer:innen verstehen.

Leistungen
Flutter

Flutter

Android

Android

iOS

iOS

Firebase

Firebase

Projekt unter NDA — auf Wunsch vermitteln wir ein persönliches Referenzgespräch.

Mobile App steuert ein Bluetooth-verbundenes Therapiegerät und zeigt den Therapiefortschritt auf dem Smartphone

4

Apps

50+

Märkte

Mittelstand

Kundentyp

DE

Kundensitz

Ausgangssituation: Zertifizierte Hardware, aber die App entscheidet über das Erlebnis

Die zertifizierten Therapiegeräte des Kunden waren ausgereift – doch das Nutzererlebnis entstand zunehmend in der App: Kopplung, Programmauswahl, Therapie, Fortschritt. Genau dort hakte es: Die Einrichtung war erklärungsbedürftig, und die Apps der Produktfamilie fühlten sich nicht zusammengehörig an – viele Kund:innen wussten nicht, welche App zu welchem Gerät gehört. Erklären musste es der Support.

Dazu kommt: Eine App, die ein zertifiziertes Medizinprodukt steuert, entwickelt man nicht wie eine Fitness-App. Änderungen durchlaufen definierte Prozesse, Fehlerzustände müssen spezifiziert sein, jede Entscheidung dokumentierbar begründet.

Ausgangslage 01

Komplizierte Geräteeinrichtung

Kopplung und Erstkonfiguration der Geräte waren erklärungsbedürftig – Support-Teams mussten viele Schritte manuell begleiten.

Ausgangslage 02

Fragmentiertes Therapie-Erlebnis

Anleitungen, Programme und Fortschritt lebten in getrennten Kanälen und Dokumenten – ein zusammenhängender, geführter Ablauf vom Koppeln bis zur abgeschlossenen Anwendung fehlte.

Ausgangslage 03

Vier Apps, die auseinanderdriften

Jede App der Familie entwickelte eigene Bedienmuster, Statusanzeigen und Fehlermeldungen – und jedes neue Therapieprogramm bedeutete einen Umbau statt einer Erweiterung

Lösung: Die App als sicherer Fernbedienungs- und Begleit-Layer für das Gerät

Als Teil des Produkt- und Engineering-Teams haben wir die Geräte-Apps mitentwickelt und ausgebaut: zuverlässige Bluetooth-Kopplung, Steuerung der Therapieprogramme, geführte Abläufe und verständlich aufbereitete Messdaten – innerhalb der Prozess- und Dokumentationsvorgaben, die für ein zertifiziertes Medizinprodukt gelten.

Gelöst Komplizierte Geräteeinrichtung

Gerätekopplung & Steuerung per Bluetooth

Die App führt Schritt für Schritt durch Kopplung und Einrichtung – mit klaren Statusanzeigen und verständlichen Fehlermeldungen statt kryptischer Codes. Therapieprogramme werden aus der App gestartet, überwacht und angepasst; jedes Kommando wird vom Gerät bestätigt.

Gelöst Fragmentiertes Therapie-Erlebnis

Geführte Therapie-Abläufe

Nutzer:innen werden durch Anwendungen und Routinen geführt – mit verständlichen Texten, Erinnerungen und visuellem Feedback zum Fortschritt. Aus einem erklärungsbedürftigen Gerät wird ein Ablauf, den man ohne Handbuch bedienen kann.

Gelöst Vier Apps, die auseinanderdriften

Ein Erlebnis über die ganze Produktfamilie

Eine gemeinsame UI-Library sorgt dafür, dass sich alle vier Apps der Familie gleich anfühlen: einheitliche Status- und Fehlermeldungen, wiedererkennbare Pairing-Optik, konsistente Bedienmuster. Die Therapie-Inhalte sind als modulare Bausteine geschnitten – neue Programme docken plug-and-play an, statt jedes Mal die App umzubauen.

Die drei härtesten technischen Nüsse

Was die Steuerung eines zertifizierten Medizinprodukts von einer gewöhnlichen Bluetooth-App unterscheidet.

Kein Kommando ohne Bestätigung

Wenn eine App ein Therapiegerät steuert, ist „Kommando gesendet" nicht „Kommando ausgeführt". Wir haben die Kommunikation als bestätigte Zustandsmaschine gebaut: Jede Aktion wird vom Gerät quittiert, App- und Gerätezustand werden nach Verbindungsabbrüchen abgeglichen, und ein laufendes Programm verhält sich definiert weiter, wenn das Telefon außer Reichweite gerät. Stille Fehlschläge sind hier keine Bugs, sondern Risiken – entsprechend wurden sie behandelt.

Entwickeln im regulierten Rahmen

Im Medizinprodukt-Umfeld ist der Weg Teil des Produkts: spezifizierte Fehlerzustände statt improvisierter Dialoge, nachvollziehbare Änderungen, Entscheidungen, die dokumentierbar begründet sind. Wir haben uns in die QM- und Dokumentationsprozesse des Kunden eingefügt und Mobile-Tempo mit Prozess-Disziplin verbunden – die Fähigkeit, an der externe Mobile-Teams in diesem Umfeld am häufigsten scheitern.

Wissen, wo Abstraktion hilft – und wo sie schadet

Jedes Gerät der Familie bringt sein eigenes Bluetooth-SDK mit eigenen Eigenheiten mit. Statt eine gemeinsame Abstraktion darüber zu zwingen, die im Fehlerfall alle Details verschluckt, wurde jede Geräteanbindung bewusst hardware-nah und separat implementiert. Die Konsistenz entsteht eine Ebene höher: gemeinsame UI-Library für Status, Fehler und Bedienmuster, modulare Therapie-Bausteine – Nutzer:innen erleben ein Produkt, Entwickler:innen behalten die volle Kontrolle über jedes SDK.

Als Teamerweiterung in eine bestehende Produktlandschaft

01

Einarbeitung & Tech-Scoping

Wir sind in die bestehenden Apps und die Gerätekommunikation eingestiegen und haben mit Product-Ownern geklärt, wo Pairing-, Steuerungs- und Auswertungsflows haken, welche Gerätevarianten zu unterstützen sind und welche regulatorischen Vorgaben den Rahmen setzen. Daraus entstand eine priorisierte Roadmap mit klar geschnittenen Feature-Slices – keine Big-Bang-Versprechen.

02

Umsetzung in den kritischen Pfaden

Die Arbeit konzentrierte sich auf das, was über Erfolg und Support-Aufkommen entscheidet: robuste Bluetooth-Kopplung und -Steuerung, verständliche Status- und Fehlerzustände, sichere Übertragung der Messdaten und Performance in den meistgenutzten Screens – umgesetzt innerhalb der Änderungs- und Dokumentationsprozesse des Kunden.

03

Stabilisierung & planbare Releases

Parallel haben wir Tests, Monitoring und CI/CD-Pipelines ausgebaut, damit Releases stabil und planbar wurden – die Voraussetzung, um in einem regulierten Umfeld überhaupt kontinuierlich liefern zu können. Neue Programme und Funktionen ließen sich so Schritt für Schritt ergänzen.

Ärztin zeigt einem Patienten eine Gesundheits-App mit Gerätedaten auf Smartphone und Tablet

Zusammenarbeit

Rolle Teamerweiterung
Einbindung Produktteam des Kunden
Fokus Bluetooth-Gerätekommunikation
Umfeld Zertifiziertes Medizinprodukt
Produktfamilie 4 Apps, 50+ Märkte

Ergebnis: Ein Medizinprodukt, das sich wie ein gutes Consumer-Produkt bedient

Drei Ausgangslagen – und was aus ihnen geworden ist.

Vorher

Komplizierte Geräteeinrichtung

Kopplung und Erstkonfiguration erforderten Vorwissen – Support-Teams begleiteten viele Schritte manuell.

Nachher

Einrichtung ohne Support-Begleitung

Kopplung, Konfiguration und Programmstart laufen als geführter Ablauf in der App – mit Statusanzeigen und Fehlermeldungen, die Nutzer:innen selbst auflösen können.

Vorher

Fragmentiertes Therapie-Erlebnis

Anleitungen, Programme und Fortschritt lebten in getrennten Kanälen und Dokumenten – ein zusammenhängender Ablauf fehlte.

Nachher

Ein geführter Therapie-Ablauf

Vom Koppeln bis zur abgeschlossenen Anwendung ein zusammenhängender Flow – mit verständlichen Texten, Erinnerungen und visuellem Fortschritts-Feedback.

Vorher

Vier Apps, die auseinanderdriften

Eigene Bedienmuster, Statusanzeigen und Fehlermeldungen je App – jedes neue Therapieprogramm bedeutete einen Umbau.

Nachher

Eine Produktfamilie wie aus einem Guss

Gemeinsame UI-Library und modulare Therapie-Bausteine halten alle vier Apps konsistent – neue Programme docken an, statt die App umzubauen. Ausgerollt in über 50 Märkten.

Warum ohne Kundennamen?

In der Medizintechnik sind Vertraulichkeitsvereinbarungen der Normalfall – Hersteller nennen ihre Entwicklungspartner selten öffentlich, und wir halten uns daran. Für ernsthafte Anfragen vermitteln wir ein persönliches Referenzgespräch.

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James, Tech-Gründer und Entwickler bei fab App-Agentur Joanna, Tech-Gründerin und Entwicklerin bei fab App-Agentur

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